Aixtron Aktie

0

Kompletter Artikel

Aixtron SE ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Herzogenrath, das 1983 als Ableger des RWTH Aachen gegründet wurde. Es ist mit der Herstellung von Anlagen zur Produktion von Verbindungshalbleitern und Nanomaterialien beschäftigt. Die Aktie ist seit 1997 an der Deutschen Börse gelistet und wurde am 22.09.2008 von Inhaberaktie auf Namensaktie umgestellt.

Aixtron Aktie Ausblick 2021

Das Elektronikunternehmen erwartet für 2021 einige Großaufträge, die den Aktienkurs weiter steigen lassen können. Für den Rest des Jahres wird eine hohe Kundennachfrage nach den Anlagen des Unternehmens erwartet. Das wirkt sich auch auf die Aktien aus, für die 2021 eine Dividende gezahlt wird. Die Höhe der Dividendenzahlung wird in jedem Jahr auf der Hauptversammlung beschlossen.

Die Aktionärsstruktur setzt sich wie folgt zusammen: (Quelle Aixtron)

  • Institutionelle Investoren 79%
  • Private Aktionäre 20%
  • AIXTRON Management 1%

Wo wird die Aixtron Aktien gehandelt?

Aixtron ist an der Frankfurter Börse gelistet und in den Aktienindizes MDAX und TecDAX gelistet. Privatanleger, die in die Aktie investieren möchten, können die realtime Kurse online verfolgen und bei einem Online-Broker handeln. Der Handel kann über Tradegate oder Xetra erfolgen. Aktuelle News informieren über die Ereignisse im Unternehmen, die sich auf den Kurs der Aktien auswirken können. In einem Forum können Anleger diskutieren.


Hier sind die Eckdaten der Aixtron Aktie:

  • WKN: A0WMPJ
  • ISIN: DE000A0WMPJ6
  • Dividende 2020: 0,00 Euro
  • Dividende 2021: 0,11 Euro
  • Zahl der Mitarbeiter 2020: 728
  • Umsatz 2020: 269,2 Millionen Euro
  • Zahl der im Umlauf befindlichen Aktien: 113.203.220
  • Aktiengattung: Nennwertlose Namens-Stammaktien
  • Streubesitz: 99,04 Prozent
  • Marktkapitalisierung: 2,3 Milliarden Euro

Wie steht die Aixtron Aktie?

Wer den Chart der Aixtron Aktie näher verfolgt, wird feststellen, dass sie gewaltige Sprünge nach oben gemacht hat. Am 19. Juli 2021 liegt der realtime Kurs bei 20,35 Euro.

Das bisherige Jahreshoch liegt bei 23,54 Euro und wurde am 29. Juni 2021 erreicht. Auf das Jahrestief von 8,88 Euro ist die Aktie am 29. Oktober 2020 gefallen. Innerhalb eines Jahres verzeichneten die Aktien eine beachtliche Performance von 84,89 Prozent. Analysten gehen von einem durchschnittlichen Kursziel von 25,67 Euro aus.

Für 2020 vermeldete das Unternehmen einen operativen Ergebnisrückgang, doch sind Zuwächse bei Umsatz, Auftragseingang und Nettoergebnis zu verzeichnen. Der Gewinn pro Aktie ist von 0,29 Euro auf 0,31 Euro gestiegen. Die letzte Dividendenzahlung erfolgte für das Geschäftsjahr 2011. Auf der Hauptversammlung 2021 wurde beschlossen, dass für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2020 wieder eine Dividendenzahlung erfolgt.

Es ist schwer, eine Kursprognose für 2021 abzugeben. Allerdings steht fest, dass das Unternehmen von einer guten Auftragslage profitiert, was sich auch auf den Aktienkurs positiv auswirken kann. Die positive Entwicklung kann zu Gewinnmitnahmen führen, die kurzfristige Verluste zur Folge haben.


Was kostet eine Aixtron Aktie?

Wer in die Einzelaktie des deutschen Elektrotechnikunternehmens investieren möchte, kann sie über einen Online-Broker ordern. Sie ist dort deutlich günstiger als bei einer Filialbank. Der Anleger muss den aktuellen Kurs zahlen. Hinzu kommt eine Handelsplatzgebühr, die je nach Börse unterschiedlich hoch ist.

Der Handel kann über die elektronische Börse Xetra, aber auch über die Wertpapierbörse Tradegate erfolgen, die auf die Ausführung von Privatanleger-Aufträgen ausgelegt ist. Hinzu kommt eine Ordergebühr beim Online-Broker. Die Orderprovision unterscheidet sich bei den verschiedenen Online-Brokern. Daher lohnt sich ein Vergleich der verschiedenen Online-Broker, um beim Aktienkauf zu sparen.


Warum steigt die Aixtron Aktie so stark?

Seit August 2020 ist Aixtron im MDAX gelistet, was für das deutsche Unternehmen spricht und sich positiv auf den Aktienkurs auswirken konnte. Im MDAX sind deutsche Unternehmen mit mittlerer Marktkapitalisierung gelistet.

Allgemein zeigen die deutschen Technologiewerte eine gute Performance, was auch auf den Aktienkurs von Aixtron zutrifft. Bereits Ende 2020 konnte der Spezialanlagenhersteller eine Steigerung des Auftragseingangs um 29 Prozent auf 150,9 Millionen Euro verzeichnen. Positiv wirken sich die steigenden Anforderungen an höhere Energieeffizienz und Datenübertragungsgeschwindigkeit aus.

Im Gesamtjahr 2020 lag der Umsatz mit 269,2 Millionen Euro nur geringfügig über dem Niveau des Vorjahres, wo ein Umsatz von insgesamt 259,6 Millionen Euro verzeichnet wurde. Beachtlich ist jedoch die Umsatzentwicklung im vierten Quartal 2020. Gegenüber dem vierten Quartal des Vorjahres ist eine Steigerung um 69 Prozent zu verzeichnen.


In den einzelnen Sektoren des Unternehmens war 2020 eine unterschiedliche Umsatzentwicklung festzustellen:

  • Optoelektronik mit 33 Prozent des Gesamtumsatzes (Vorjahr 43 Prozent)
  • Anlagen zur Wafer-Herstellung für Leistungselektronik mit 31 Prozent des Gesamtumsatzes (Vorjahr 18 Prozent)
  • Anlagen zur Herstellung von LEDs mit 27 Prozent des Gesamtumsatzes (Vorjahr 35 Prozent)
  • Den Hauptanteil des Umsatzes in Asien erzielte Aixtron mit der Metallorganischen Gasphasenabscheidung (MOCVD) mit 73 Prozent. Im Vorjahr waren es nur 68 Prozent.
Auch an Mars-Missionen ist Aixtron beteiligt
Auch an Mars-Missionen ist Aixtron beteiligt

Aktuelle Aixtron News

Aktuelle News über Aixtron lassen auf eine gute Prognose schließen. In den News wird berichtet, dass das Unternehmen auch für die zweite Hälfte 2021 gute Aufträge erwartet. Im Juni 2021 zog Aixtron die Prognose für das laufende Jahr erneut an.

  • Ursprünglich wurden Auftragseingänge von maximal 380 Millionen Euro erwartet. Die Erwartungen wurden jetzt auf 420 bis 460 Millionen Euro nach oben korrigiert. Das wirkt sich entsprechend auf den Umsatz aus, der zuvor mit maximal 360 Millionen Euro beziffert wurde und jetzt in Höhe von 400 bis 440 Millionen Euro erwartet wird. Die Bruttomarge soll etwa bei 40 Prozent des Umsatzes liegen. Die Gewinnspanne vor Zinsen und Steuern wird mit 20 bis 22 Prozent erwartet.
  • Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung können sich auszahlen und positiv auf den Kurs auswirken. Im vergangenen Geschäftsjahr lagen die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung einschließlich der Entwicklungen im Bereich OLED (Organic Light Emitting Diode) bei 58,4 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr (55 Millionen Euro) ist das eine Steigerung um 6 Prozent.
  • Mehr als jeder fünfte Euro (22 Prozent) des Umsatzes wurde in Forschung und Entwicklung investiert. Mit den Investitionen will Aixtron vor allem die MOCVD-Anlagen der nächsten Generation zur vollen Marktreife bringen. Mehr als ein Drittel der 728 Mitarbeiter waren Ende 2020 mit Forschung und Entwicklung beschäftigt.

Starke Finanzposition von Aixtron

Der Spezialanlagenhersteller mit Sitz in Herzogenrath profitiert von einer guten Finanzposition, die sich positiv auf den Aktienkurs auswirken kann. Im Gesamtjahr 2020 stieg das Nettoergebnis um 6 Prozent auf 34,5 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss verdreifachte sich im vierten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der Free Cashflow lag im Geschäftsjahr 2020 bei 14 Millionen Euro.

Im Vorjahr waren es 35,1 Millionen Euro. Zum 31. Dezember 2020 lag der Bestand an liquiden Mitteln bei 309,7 Millionen Euro, während es im Vorjahr 298,3 Millionen Euro waren. Die Finanzstärke von Aixtron wird durch die hohe Eigenkapitalquote von 84 Prozent unterstrichen. Im Vorjahr lag sie noch bei 82 Prozent.

Angesichts der guten Geschäftsentwicklung will der Spezialanlagenhersteller 2021 für das abgelaufene Geschäftsjahr 2020 eine Dividende auszahlen, was sich positiv auf den Aktienkurs auswirken kann. Anleger können in einem Forum diskutieren, ob sich die Investition in die Aktie lohnen könnte.


Nachwirkungen der Corona-Pandemie leisten ihren Beitrag für Kursanstieg

Die Nachwirkungen der Corona-Pandemie sind ein Hauptgrund für den starken Anstieg der Aixtron Aktien. In fast allen Wirtschaftsbranchen herrscht gegenwärtig ein Mangel an Rohstoffen, darunter auch in der Automobilbranche. Die steigende Nachfrage nach Elektroautos führt zu einer Verknappung bei den Halbleitern.

Auch für das schnelle Aufladen von Smartphones werden Halbleiter benötigt. Halbleiterelemente auf Galliumnitridbasis werden für die drahtlose Datenübertragung im 5G-Mobilfunk benötigt. Aixtron liefert dafür mit seinen Anlagen eine wichtige Grundlage. Das Unternehmen kann von einer Zunahme der Bestellungen profitieren und mit Preiserhöhungen für die Anlagen reagieren. Entwickelt sich die Nachfrage nach den Anlagen weiterhin positiv, können Investoren künftig von einem steigenden Aktienkurs ausgehen.


Wie hat sich die Aktie langfristig entwickelt?

Die Aktie hatte ihr Allzeithoch vor 21 Jahren bei knapp 90 Euro erreicht. Die Internetblase zu Jahrtausendwende katapultierte viele High-Tech-Aktien auf vorher ungeahnte Kurshöhen. Heute ist die Aktie noch weit von dem All-Zeit-Hoch vom 02.08.2020 entfernt. Nach dem Höchstkurs kamen Kursrückschläge, welche die Aktien bis auf ein Tief von 2,04 Euro am 13.03.2003 führten.

Zwischenzeitlich konnte sich der Aktienkurs bis 2011, unter starken Kursschwankungen auf maximal 34 Euro erholen. Aktuell 03.08.2021 notiert die Aktie bei ca. 21,60 Euro. Seit dem Corona-Tief im März 2020, bei knapp 6,00 Euro bewegt sich der Aixtron-Kurs in einem sich nach oben hin verstärkenden Aufwärtstrend.

Was sagen die Aixtron-Charts? (Charttechnik)

Der Chartüberblick: Die Aixtron Aktie unterliegt seit dem Börsenstart 1997 im ehemaligen Neuen Markt (jetzt TecDAX) starken Schwankungen (Volatilität). Das wird sich nicht so schnell ändern. Aber der aktuelle Aufwärtstrend, scheint etwas Stabilität den Kursverlauf zu bringen.

Vom Allzeithoch noch weit entfernt, macht sich die Aktie langsamen auf dem Weg den Widerstandsbereich um die 30-34 Euro  zu testen. Allerdings besteht eine offene Kurslücke (GAP) bei ca. 19 Euro, die noch geschlossen werden müsste. Gaps werden in der Regel geschlossen. Sofern die Aktie die Unterstützung bei 14 Euro nicht unterschreitet, bleibt der Aufwärtstrend im Tageschart intakt.


Wo wird die Aktie gehandelt?

Die Aktie von Aixtron wird an der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt. Privatanleger, die in Aktien lieber online investieren, können über die elektronische Börse Xetra, aber auch über Tradegate handeln. Xetra ist das elektronische Handelssystem der Frankfurter Börse. Tradegate ist eine Wertpapierbörse, die sich auf Aufträge von Privatanlegern spezialisiert hat.


Wichtige Termine 2021

Die Hauptversammlung von Aixtron, auf der die Zahlung der Dividende beschlossen wurde, hat bereits am 19. Mai 2021 stattgefunden. Aktionäre können weitere Termine vormerken:

  • Veröffentlichung der Quartalszahlen zweites Quartal 2021: 29.07.2021
  • Veröffentlichung der Quartalszahlen drittes Quartal 2021: 04.11.2021
  • Veröffentlichung der Quartalszahlen viertes Quartal 2021: 24.02.2022

Wieder Zahlung einer Dividende

Die letzte Dividende wurde für das Geschäftsjahr 2011 gezahlt. In den folgenden Jahren erfolgte keine Dividendenzahlung mehr. Die Zahlung der Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr 2020 wurde auf der Hauptversammlung am 19. Mai 2021 beschlossen. Die Dividende liegt bei 0,11 Euro pro Aktie. Sie wurde ab dem dritten Bankarbeitstag nach der Hauptversammlung gezahlt.


Fazit: Gute Prognose für die Aktien von Aixtron

Das deutsche Unternehmen Aixtron profitiert von einer guten Finanzsituation und einer steigenden Nachfrage nach Spezialanlagen. Das wirkt sich positiv auf den Aktienkurs für 2021 aus. Experten gehen von einem Kursziel von mehr als 25 Euro aus.

Erstmals seit dem Geschäftsjahr 2011 wurde 2021 wieder eine Dividende gezahlt, die bei 0,11 Euro pro Aktie lag. Wer investieren möchte, kann die Aktien bei einem Online-Broker handeln. Nicht zu vergessen sind die Risiken. Sie sind trotz einer guten Prognose nicht zu unterschätzen. Verschiedene Situationen können zu unerwarteten Verlusten führen.

Wo können die Aktien gehandelt werden?

Wer in die Aktien von Aixtron investieren möchte, kann sie bei einer Filialbank, aber auch bei einem Online-Broker ordern. Günstiger ist der Kauf der Aktien bei einem Online-Broker, da dort die Orderprovision geringer ausfällt. Die Online-Broker ermöglichen den Handel auch außerhalb der Öffnungszeiten der Handelsplätze.

Die Order können platziert werden und werden zu den Börsenzeiten ausgeführt. Für den Handel mit den Aktien ist ein Depot erforderlich. Die Filialbanken erheben Depotgebühren, während die Online-Broker zumeist kostenlose Depots anbieten. Auch ein Blick auf die Handelsplätze lohnt sich, da sich die Handelsplatzgebühr je nach Handelsplatz unterscheidet. Handelsplätze sind die Xetra und Tradegate, eine auf die Ausführung von Aufträgen von Privatanlegern ausgerichtete Wertpapierbörse.


Disclaimer

Die erwähnten Wertpapiere stellen ausdrücklich keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf dar. Es handelt sich lediglich um unsere Meinung. Du entscheidest selbst was mit deinem Depot geschieht.

(*) Produktplatzierungen, die uns helfen diese Website zu finanzieren. Durch Nutzung entstehen dir keine Nachteile.